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Gedanken zum Jahreswechsel

fuerstDer Jahreswechsel steht an - Zeit zum Durchatmen und um neu zu starten

Zu Beginn des Jahres ahnte keiner, wie sich 2020 entwickeln würde. Im März stockte uns allen der Atem als sich Zusehens das Coronavirus auf der Welt ausbreitete; auch als die Feuerwehren in Baden-Württemberg aufgrund der Pandemie den Dienstbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen mussten. Das soziale Leben machte eine noch nie dagewesene Pause: Schulen, Organisationen, Vereine, Verbände, Restaurants, Cafés, sämtliche kulturellen Veranstaltungen und vieles mehr, alles kam zum Erliegen – die Welt hielt den Atem an.

In den Feuerwehren kamen mit den Wochen Sorgen auf, ob man die Mitgliederzahlen so halten könne und ob sich das fehlende Üben in den Einsätzen zeigen würde. Vielerorts wurde der Wunsch nach Unterstützung auf Landesebene und einem einheitlichen Vorgehen stärker, da man sich der Situation ausgeliefert fühlte und als Feuerwehr gerne „vor die Lage“ kommen wollte.

Mit Nachdruck erarbeitete die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg und das Innenministerium ein Konzept zum Wiedereinstieg in den Dienstbetrieb der Kinder- und Jugendgruppen, das noch vor den Sommerferien vorlag und einige zum Aufatmen brachte.

Allerdings durfte man sich nicht nur zu den Diensten nicht treffen, sondern auch die Planungen um die Bildungsangebote der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg wurden aufgewirbelt und nahezu alles musste abgesagt werden. Einige Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände, Feuerwehren und Jugendfeuerwehren versuchten via Internet im Kontakt zu den Mitgliederinnen und Mitgliedern zu bleiben und auch bei der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg wurden Online-Treffen etabliert.  Zudem bot man im Rhythmus von zwei Wochen Web-Seminare zu unterschiedlichsten Themen an.

Nicht nur die rasanten und erfolgreichen Schritte in die Digitalisierung sind als positiver Effekt aus dem Jahr 2020 zu vermerken. Besonders schön war zu beobachten, dass sich viele zurück auf das Wesentliche besonnen haben. KaReVeTo ist in unseren Jugendfeuerwehren auch heute sehr aktuell, denn was wäre die Feuerwehr ohne Kameradschaft, Respekt, Verantwortung und Toleranz?

Für die geleistete Arbeit möchte ich mich bei meinen Stellvertretern, dem Ausschuss, dem Landesfeuerwehrverband, der Landesfeuerwehrschule, den Kreisjugendfeuerwehrwartinnen und -warten, den Verantwortlichen auf Ortsebene und allen Freunden und Unterstützern der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg bedanken. Mein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen des Jugendbüros, die teilweise sogar von zu Hause aus, mit erhobenem Haupt dem Sturm entgegengetreten sind und in Windeseile auf die Krise reagiert haben. Zügig wurden Alternativen gefunden, neue Wege beschritten und Hilfestellungen und Lösungsansätze für das ganze Land erarbeitet. Ich bin sehr stolz und glücklich darüber, was hier geleistet wurde!

Nach diesem turbulenten und ereignisreichen Jahr besinnt man sich vielerorts gerne auf Traditionen, kommt zur Ruhe und kann durchatmen und Kraft tanken. Für die Menschen scheinen in diesem Jahr die Nähe, Wärme und Geborgenheit über die Weihnachtsfeiertage besonders wichtig.

Für die Vorweihnachtszeit, die Feiertage und den Jahreswechsel wünsche ich euch und euren Familien alles Liebe und Gute, dass wir alle gesund und munter mit frischem Wind in das Jahr 2021 starten können.

In diesem Sinne: Bleibt gesund!

Euer Landesjugendleiter

Andreas Fürst