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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Das Weihnachtsfest steht nun kurz bevor und auch der Jahreswechsel lässt nicht mehr lange auf sich warten. Nach dem ganzen vorweihnachtlichen Trubel und den Besorgungen um die Geschenke, kommt nun die Zeit, in der man innehält, es besinnlich wird und man sich Zeit für die Familie nimmt. In diesen ruhigeren Stunden kann man Revue passieren lassen und darüber reflektieren, was in den letzten Monaten geleistet wurde. Natürlich ist es aber auch die Zeit der neuen Vorsätze, des Vorausschauens und der eingehenden Planungen.

Für die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg war es erneut ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem beispielsweise in der ersten Jahreshälfte die Kommunalwahl und die Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung im Fokus standen. In diesem Großprojekt, welches sich an KaReVeTo ankoppelte, waren vor allem die Jugendlichen ab 16 Jahren im Zentrum, da diese bei der Kommunalwahl im Mai zum zweiten Mal selbst ihre Stimmen abgeben konnten. Da die Feuerwehr an die Kommunen angegliedert ist und auf demokratischen Grundrechten basiert, stand es außer Frage, dass die Jugendfeuerwehren des Landes das Thema Jugendbeteiligung explizit aufgreifen.

Allerdings wurden auch das Bildungskonzept als eine Art Bildungsplan für die Jugendfeuerwehr, das Abzeichen für Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr der „Kinderfunke“ und das TAFF-Projekt zur Förderung Jugendlicher ins Leben gerufen. Dies war unter anderem nur zu schaffen, weil dem Jugendbüro eine zweite Vollzeit Bildungsreferentenstelle zugesprochen wurde.

Viele engagierte Referentinnen und Referenten erklärten sich bereit, in einem breit gefächerten Spektrum Seminare und Lehrgänge anzubieten und damit den Jugendgruppenleitern, Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern im ganzen Land auf vielfältige Weise zur Hand zur gehen.

Auch das Engagement der Spielmannszüge ist lobend zu erwähnen, die viele Veranstaltungen musikalisch umrahmen und dadurch ein Aushängeschild der Feuerwehren sind.

Das Jahr 2019 brachte zudem viele Veränderungen und Neubesetzungen mancher Ämter und Positionen auf Orts-, Kreis-, Regional- aber auch auf Landesebene. Allen Frauen und Männern, die für die (Jugend-)Feuerwehren ehrenamtlich in ganz Baden-Württemberg tätig sind und waren, möchte ich an dieser Stelle und im Namen der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg für ihr erbrachtes Engagement danken. Denen, die ein neues Amt angetreten haben, wünsche ich ein gutes Gelingen, die erhoffte Unterstützung und Freude bei der Ausführung.

Natürlich laufen bereits einige Themen und Projekte der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg und die Vorbereitungen auf Hochtouren und ich möchte Sie auch heute schon darauf hinweisen, dass im August 2020 das Landeszeltlager in Legau stattfinden wird. Aber auch die Projekte um TAFF und die Jugendbeteiligung werden mit gleichem Engagement fortgeführt und natürlich ist auch schon das Seminarprogramm für 2020 herausgegeben und wir freuen uns, mit den Leuten an der Basis in Kontakt zu treten und hoffen auf rege Teilnahme. Auch hier danke ich den Referentinnen und Referenten für ihre zur Verfügung gestellte Zeit und ihren Einsatz für die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg.

Für die besinnliche Jahreszeit wünsche ich Ihnen und Ihren Familien viele harmonische Stunden, den erhofften Ausgleich zum vorausgegangen Stress und die Möglichkeit Kraft zu tanken, um gesund und munter ins Jahr 2020 zu starten. Allen, die zudem in den Einsatzabteilungen ihren Dienst tun, wünsche ich, dass es trotz der brennenden Lichtlein zu keinen Schadenfeuern oder anderen Notfällen kommen wird und Sie die Zeit möglichst im Kreise Ihrer Lieben verbringen können.

 

Weihnachtliche Grüße und einen guten Rutsch wünscht Ihnen

 

Ihr Andreas Fürst

Landesjugendleiter der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg