Helfertag - Helfen macht Schule

helfertagIm Jahr 2016 findet der fünfte landesweite Helfertag am Freitag, 28. Oktober 2016 statt. 

 

Was ist der Helfertag?

Es wird ein besonderer Schultag mit hoffentlich vielen begeisterten Jugendlichen aus mehreren helfenden Verbänden mit der Idee, dass an einem Tag in den Grundschulen "Helfen" auf dem Stundenplan steht. Das ist der fünfte landesweite Helfertag der "Blaulichter", der am Freitag, 28. Oktober 2016 in ganz Baden-Württemberg stattfinden wird.

Wer oder was sind "Blaulichter"?

Unter "Blaulichter" versteht man den Zusammenschluss der helfenden Jugendorganisationen in Baden-Württemberg.

Was passiert am Helfertag?

Am Helfertag werden landesweit in den Grundschulen den 3. und 4. Klassen fleißig das Verhalten im Brandfall vermittelt, Pflaster geklebt, Verletzte getröstet und helfen geübt.

Welche Idee steckt dahinter?

Die Jugendverbände der Hilfsorganisationen gehen Vorort auf eine Schule zu und sprechen mit der Schulleitung die genaue Aktion ab, aber auch der umgekehrte fall ist möglich, denn die Schulämter werden vorab über den Helfertag informiert. Somit kann es auch passieren, dass Anfragen von Grundschulen eingehen.

Themen können zum Beispiel sein:

Umgang mit Zündmitteln, Rauchmelder, Feueralarm in der Schule, Feuerwehr, Rettungskette sowie die klassischen Elemente der Brandschutzerziehung.

Alles was mit helfen, Feuerwehr und Jugendfeuerwehr zu tun hat, kann vorgestellt werden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Der Helfertag passt optimal zu den Inhalten des Bildungsplans für die 3. und 4. Klassen, denn da heißt es: "Schüler sollen sich in Notsituationen zurecht finden!" Und wer könnte das besser erklären als wir?

Was ist das Ziel des Helfertages?

Das Ziel ist vielen Schülerinnen und Schülern interesse am Helfen zu vermitteln und die Begeisterung und Kompetenzen von Jugendverbänden der Hilfsorganisationen weiterzutragen und somit auch aktive Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen.

Und was könnt Ihr machen?

Ihr könnt dabei selbst die Schule wählen, an die Ihr vor Ort gehen möchtet und an der Ihr für ein paar Stunden Euer Jugendfeuerwehrwissen weitergeben wollt. Also überlegt Euch im Team oder mit Eurer Jugendgruppe zusammen auf welches Thema Ihr Lust hättet. Danach startet Ihr gemeinsam ein Projekt, das Euch für einen Tag mit all den anderen helfenden Verbänden verbindet. Sicherlich helfen hier auch schon die bestehenden Kontakte, die die Feuewehr im Rahmen der Brandschutzerziehung zu den Schulen unterhält. Hast Du mit ein paar Leuten Lust solch einen besonderen Schultag mit zu organisieren und durchzuführen? Dann melde Dich per Mail oder Telefon im Jugendbüro.

helfertagKontaktdaten Jugendbüro

Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg

Jugendbüro

Karl-Benz-Straße 19
70794 Filderstadt

Telefon: 0711 128516-20
Telefax: 0711 128516-720

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Nachfolgende Unterlagen bekommst hier:

 

Was ist der Helfertag? 

Helfertag-Ideen.pdf

Flyer_kleines_Format.pdf

Vorlage-Unterrichtsbefreiung

Vorlage-Begleitschreiben-Sonderurlaub

Schulurkunde.pdf

Folgendes Informationen/Unterlagen sind für den Download zu umfangreich und können deshalb im Jugendbuero unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden:

- PowerPointPräsentation

- Arbeitsmappe

- Urkunden und Urkundenmappen - Bestellung muss bis 15.09. vorliegen!   

- und eine Vorlage zum Erstellen der Teilnehmerurkunden.

Wenn Ihr Euch am Helfertag 2016 beteiligt besteht die Möglichkeit Urkunden, Urkundenmappen sowie Schulurkunden zu bestellen. Diese Bestellungen gehen Euch dann pünktlich vor dem Helfertag am Fr. 28.10.2016 zu!  

Gerne könnt Ihr Euch anhand der nachfolgenden Berichte über den Helfertag 2014 und 2015 informieren. 

Es war in vielen Städten und Gemeinden ein besonderer Schultag, als am 30. Oktober 2015 in den dritten und vierten Klassen der Helfertag stattfand.

Wir haben hier für euch viele Berichte und Reaktionen gesammelt, so dass diese Erfahrungen nicht verloren gehen.

 

Helfertag 2015 - Buchen - Abt. Hettingen

Im Rahmen der von der Jugendstiftung Baden Württemberg geförderten Aktion „Helfen macht Schule“ bieten sechs Jugendverbände der Hilfsorganisationen am Freitag, den 30.Oktober Projekte für Grundschüler und Grundschülerinnen zum sechsten Mal an. An diesem hat sich die Jugendfeuerwehr Buchen Abteilung Hettingen, in der Baulandschule Hettingen in der 3 und 4 Klasse beteiligt. Die Unterrichtsstunden haben wir in Theorie mit Versuche aufgeteilt. In dieser erklärten wir die Aufgaben der Feuerwehr, dass Sie nicht nur löschen, sondern auch noch Menschen schützen, Verletzte retten und Gegenstände bergen tut. Desweiteren wie ein Notruf abgesetzt wird; das Verhalten im Brandfall, über das Feuer, da es nützliches und schädliches Feuer gibt und über die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr. Verschiedene Versuche wurden erklärt, dass man viele Bestandteile für ein Feuer braucht, sowie die Löschverfahren bei Bränden.
Als Abschluss der Unterrichtstunde durften die Schüler eine Runde mit dem Feuerwehrauto mitfahren, das Leuchten in den Augen der Kinder war groß.
Den Grundschülern wurde am Ende des Unterrichtes eine Urkunde der Jugendstiftung Baden Württemberg überreicht. Wir bedanken uns bei der Schulleitung der Baulandschule Hettingen, dass wir an diesem Helfertag unser Wissen an die Kinder weitergeben durften.

 

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Bericht und Bilder: Jürgen Müller

 
Helfertag 2015 - Ühlingen-Birkendorf


Allgemein
- Der Helfertag ist allen Blaulichtorganisationen gewidmet (Feuerwehr, DRK, THW, DLRG…). Unter dem Slogan „Helfen macht Schule“ gehen diese in die Schulen, um sich den Schülerinnen und Schülern vorzustellen und Interesse am Helfen zu vermitteln.
- http://www.jugendfeuerwehr-bw.de/cms/projekte-themen-a-angebote/helfertag.html
- Diesen Helfertag gibt es bereits seit 4 Jahren.


Inhalt
- Ausbilder der Jugendfeuerwehr Ühlingen-Birkendorf haben die Schülerinnen und Schüler der 3. Und 4. Klasse der Grundschule in Untermettingen besucht.
- Statt dem regulärem Unterricht standen nun folgende Themen auf dem Stundenplan:
o Wie kann ein Feuer entstehen?
o Wie kann ich ein Feuer löschen?
o Wo kommt das Wasser zum Löschen her?
o Wie verhalte ich mich im Brandfall richtig?
o Notruf 112 absetzen
- Neben dem theoretischen Teil wurden die Kinder auch dazu animiert, selbst mit einem Feuerwehrschlauch zu arbeiten, sowie die Gerätschaften im Fahrzeug und die Schutzausrüstung kennenzulernen.
- Durchgeführt wurde diese Veranstaltung in Zusammenarbeit der Schule (Dietmar Wölfing), der Wehr vor Ort (Abteilungskommandant Sven Hainke) und der Jugendfeuerwehr Ühlingen-Birkendorf (Kindergruppenwart Tobias Schäuble).


Zahlen und Fakten
- 5 Ausbilder der Jugendfeuerwehr und der Abteilungskommandant Untermettingen kamen hierzu am Vormittag an die Schule.
- 21 Kinder nahmen an der Veranstaltung teil
- Am Schluss wurde die Teilnahme mit einer Urkunde bestätigt

 

Löschen wie die Profis

 

Tobias Schäuble

Kindergruppenwart
Jugendfeuerwehr Ühlingen-Birkendorf

 
Helfertag 2015 - Rotenberg

Am Freitag, den 30.10.2015, fand in Baden-Württemberg der landesweite Helfertag der Blaulichtorganisationen statt. An diesem Tag bieten die Jugendverbände der großen Rettungs- und Hilfeleistungsorganisationen diverse Projekte für Grundschülerinnen und Grundschüler an, die allesamt unter dem Motto „Helfen macht Schule“ das richtige Verhalten in Notsituationen vermitteln sollen.
Auch in Rotenberg fand der Helfertag statt und bestand aus einem Aktionstag der Blaulichtorganisati-onen für die dritte und vierte Klasse der Schloßbergschule Rotenberg. Die Jugendfeuerwehr Rotenberg und der Ortsverein Rauenberg des Deutschen Roten Kreuzes boten in Form eines Stationenrundganges eine breite Auswahl an feuerwehrtechnischen und rettungsdienstlichen Inhalten an, welche sich um das Thema Erkennen und Reagieren in Notsituationen drehten. In enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den beteiligten Lehrern wurde der reguläre Unterricht ausgesetzt und den Ausfüh-rungen der Helfer gelauscht. In kleinen Gruppen gingen die Schülerinnen und Schüler dann von Station zu Station.
Die Stationen behandelten viele Schwerpunkte, darunter zum Beispiel das richtige Absetzen des Not-rufs, die Benutzung von Feuerlöschern bei Kleinst- oder Entstehungsbränden sowie das Verbringen von Bewusstlosen in die stabile Seitenlage. Daneben gab es auch noch Stationen wo etwas mehr Praxis geboten war, wie z.B. die Erkundung eines vernebelten Brandraumes oder die Immobilisierung eines Patienten in einer Vakuum-Matratze.
Zum Abschluss des Helfertages folgte noch die Vorführung des Fettbrandes, die sich alle Gruppen ge-meinsam ansahen. Um die Gefahr von Küchenbränden zu demonstrieren und alle Teilnehmer für die richtige Wahl von Löschmitteln zu sensibilisieren, wurde die extreme Reaktion vorgeführt, die Wasser in heißem Fett auslöst. Am Ende des Helfertages erhielten alle Teilnehmer noch eine Urkunde und den Dank der Helfer für ihre rege Beteiligung.
Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei Uwe und Stephan vom DRK Rauenberg für die super Zusammenarbeit, sowie bei Frau Biesel-Weidig, Schulleiterin, und allen beteiligten Lehrerinnen der Schloßbergschule Rotenberg. Danke auch an alle Helfer, die den Helfertag erst möglich gemacht haben!

 


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Fabio Hass

Stellvertretender Jugendfeuerwehrwart - Jugendfeuerwehr Rotenberg

 
Helfertag - 2015 - Oberhausen-Rheinhausen

Am 30.10. war es so weit: Die 3. und 4. Klasse der Grundschule Rheinhausen war Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen-Rheinhausen. Jugendwart Patrick Trenz und sein Team hatten für uns ein spannendes und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
Nach einer Vorstellungsrunde zeigte uns Herr Trenz, wie man sich richtig im Brandfall verhält und was zu beachten ist, wenn man die Feuerwehr alarmiert. Dann war Zeit für die Fragen der Schüler. Diese wurden auf Moderationskarten festgehalten und nach Themengebieten geordnet von den Fachmännern beantwortet.
Dann wurde es praktisch. Uns wurden verschiedene Versuche zum Brennen und Löschen gezeigt und wir konnten beobachten, dass Feuer Sauerstoff braucht, um zu brennen. Interessant war auch, dass Holz sehr lange braucht um Feuer zu fangen, dagegen brennt Holzstaub lichterloh! Mit dem Holzstaub, Teelichtern und Sauerstoff kann es sogar eine Explosion geben! Gut, dass das ganze hinter einer Glaswand stattfand und dass die Feuerwehr ganz in der Nähe war. Dass nicht Benzin brennt, sondern Benzindampf und noch einiges mehr konnten wir beobachten.
Nun wurden die Schüler in kleinere Gruppen eingeteilt. Einem Teil der Schüler wurden die Fahrzeuge gezeigt und erklärt. Der andere Teil nahm die Einsatzkleidung und den Atemschutz der Feuerwehrleute genauer unter die Lupe. Danach wurden die Gruppen getauscht. Beim anschließenden Feuerlöschertraining durften Schüler und Lehrer Hand anlegen. Zuletzt konnten die Schüler an einem Modellhaus beobachten, wie gefährlich die Ausbreitung von Rauch bei einem Brand ist. Gut, dass uns auch hier die Feuerwehrleute erklärten, wie man sich richtig verhält, um sich selbst und andere vor einer Rauchvergiftung zu schützen.
Es war spannend, mehr über die Arbeit der Feuerwehrleute zu erfahren. Diese Männer und Frauen investieren ehrenamtlich viel Zeit und Kraft, um ihren vier Aufgaben nachzukommen: Retten, Löschen, Schützen, Bergen.

(Simone Schäfer)

 
Helfertag 2015 - Hofstetten

Zum Helfertag am 30. Oktober 2015 lud die Feuerwehr Hofstetten die 36 Kinder der 3. und 4. Klasse
der Franz-Josef Krämer Schule ins Gerätehaus ein. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellten die
Hofstetter Feuerwehrkameradinnen und Kameraden die verschiedenen Arten von Feuerwehren und
deren Aufgaben vor. Mit Hilfe von Arbeitsblättern lernten die Kinder die Grundlagen von brennen
und löschen, das Verhalten im Brandfall und das richtige Absetzen eines Notrufs. Nach der
Erkundung des Gerätehauses und der Vorstellung der Einsatzkleidung gab es eine spektakuläre
Vorstellung einer Fettexplosion. Natürlich durfte auch die Arbeit der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz
kommen. Eine eindrucksvolle Schauübung zeigte das Können der Hofstetter Jugendfeuerwehr. Zum
Abschluss gab es eine kleine Rundfahrt mit dem Feuerwehrfahrzeug. Als Erinnerung an diesen tollen
Tag bei der Feuerwehr erhielt jedes Kind eine Helfertagsmappe, ein Malbuch ein Lineal sowie eine
Teilnahmeurkunde.
Ein gelungener Tag für alle Beteiligten.

 

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 Freiwillige Feuerwehr Hofstetten

Peter Neumaier

 
Helfertag 2015 - Furtwangen

ZUM ersten  mal hat die Jugendfeuerwehr Furtwangen beim Helfertag teilgenommen. Insgesamt 30 Schüler und 3 Lehrer der Anne Frank Schule Furtwangen kamen ins Rettungszentrum.

Für diesen Tag wurde im Vorfeld mit der HFU (Hochschule) ein Konzept erarbeitet, heute war es dann an der Zeit dies umzusetzen.

Gemeinsam wurden Versuche gemacht, Fahrzeuge angeschaut, die Aufgaben der Feuerwehr besprochen, gebastelt und gemalt und vieles mehr.

Besonders spannend war natürlich die Fahrt mit dem HLF und die Fettexplosion. Auch einige
Experimente zum Thema Brennen und löschen wurde mit den Kindern durchgeführt.

Besondern Dank gilt den Betreuern die den ganzen Vormittag vor Ort waren, sowie den Gerätewarten für die tolle Unterstützung.

AM ENDE der Veranstaltung sahen wir lauter zufriedene Kinder und erleichterte Betreuer.

Wir hoffen dass wir in Zukunft das ein oder andere Kind in der JFW begrüßen dürfen.

 

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Bericht: Jürgen Wahl

 
Helfertag 2015 - Alleshausen-Seekirchen

Kurz vor zehn Uhr wurde der Feueralarm an der Schule ausgelöst.Zusammen mit ihren Lehrern verließen die Schüler das Gebäude
und gingen gemeinsam zum Sammelplatz. Mit dieser praktischen Übung übten die Kinder das richtige Verhalten in einer
Notfallsituation. In der darauf folgenden „großen“ Pause konnten die Schüler die auf dem Schulhof abgestellten Fahrzeuge
besichtigen. Es wurden Fragen gestellt, die Ausrüstung bewundert und das Eine oder Andere auch mal selber in die Hand genommen.
Ebenso wurde die Fahrerkabine bestiegen und über das Funkgerät das Nachbarfahrzeug angefunkt. Nach der Pause ging es für die 33
Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 weiter. Ausgebildete Atemschutzträger zogen ihre Atemschutzausrüstung an und zeigten
welche Gegenstände ein Feuerwehrmann im Einsatz braucht. Die Schüler staunten, als sie hörten, dass unter anderem Schutzhose,
Schutzjacke, Sicherheitsstiefel, Feuerwehrhelm, Nackenschutz, Handschuhe, Beil, Koppel, Atemschutzmaske und Pressluftflasche
dazugehören. Einsatzbereit in voller Ausrüstung kommen so etwa 20 bis 30 kg extra Beladung dazu. Interessierte konnten sich kurz
die Atemschutzmaske vor das Gesicht halten und stellten fest, dass das Sichtfeld eingeschränkt ist. „Man sieht fast nichts“ meinte einer
der Schüler. Anschließend gingen die Schüler zur Schulwerkstatt, aus deren gekippten Fenster bereits Rauch aufstieg. Die Schüler
setzten einen Notruf ab. „Rauch aus dem Gebäude und eine Schülerin wird vermisst.“, lautete die Aussage.Mit Blaulicht, und Martinshorn rückte die Feuerwehr mit ihren
Löschfahrzeug an. Die Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzausrüstung aus gingen in den Raum und konnten die
vermisste Person auf einer Trage retten. Die Kinder konnten den Einsatz über das Funkgerät hautnah mitverfolgen. Bei dieser
praktischen Vorführung wurde den Kindern das Vorgehen der Feuerwehr erklärt und vorgeführt.
Danach ging es auf dem Schulhof weiter, auf dem bereits einige Vorführungen vorbereitet waren. Hier wurde gezeigt, dass auch
Stoffe, die man nicht verdächtigt, brandgefährlich sein können. Mehlstaub gehört dazu. Besonders eindrucksvoll war aber die
„Fettexplosion“. Eine meterhohe Stichflamme erhob sich über den Schulhof als versucht wurde überhitztes Fett mit Wasser zu löschen.
Hier zeigte sich, dass Wasser zum Löschen nicht immer geeignet ist.
Zum Abschluss bekam jedes Kind von den Feuerwehrleuten eine Urkunde als Erinnerung an den Aktionstag überreicht. Der Tag
begeisterte nicht nur die Kinder, auch die Lehrer freuten sich über den etwas anderen Schultag und den Besuch der Feuerwehr. Die
positiven Erfahrungen und die Bereitschaft zur die Ausrichtung weiterer Aktionstage ist eine gute Voraussetzung zur weiteren
Zusammenarbeit.

Fettexplosion


Bericht: Lorek Peter

 
Helfertag 2015 - Leidringen

Zuerst haben wir im Theorieteil in jeder Klasse die Einsatzabteilung Leidringen, die Einsatzabteilung Täbingen sowie die gesamtstädtische Jugendfeuerwehr und die Leidringer Kinderfeuerwehr vorgestellt.

Anschließend folgte ein Theorieteil über Notruf sowie Fluchtweg aus der Schule bis zum Sammelplatz.
Am Sammelplatz haben wir die Klassen in Vierergruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat dann die praktischen Übungen an den einzelnen Stationen absolviert.

Station 1 Abteilung Täbingen, Markus Amann und Christoph Wachendorfer:
- Löschmittel - wie Feuerlöscher und Schaum. Die Kinder lernten die Funktion des Feuerlöschers und durften diesen bedienen.

Station 2 Abteilung Leidringen, Simon Schüehle:
- Brandhaus mit Brandschutzerziehung. Hier wurde den Kindern an einem Modellhaus gezeigt, wie sich der Rauch über Räume und Treppenhaus verteilt und was zu beachten ist, damit sich ein Brand möglichst nicht ausdehnt und die Fluchtwege frei bleiben.

Station 3 Abteilung Leidringen, Bernd Faiß und Luca Faiß:
- Technische Hilfe mit dem Rüstwagen. Hier erlernten die Kinder, dass es bei der Feuerwehr nicht nur Löschfahrzeuge gibt, sondern auch Fahrzeuge für technische Hilfe, die zum Beispiel bei Verkehrsunfällen benötigt werden. Die Kinder übten mit dem Spreizer Tennisbälle aufzunehmen und an einem anderen Ort wieder abzulegen. Mit der Rettungsschere wurden Autoreifen klein geschnitten. Die Geräte waren so schwer, dass diese immer von zwei Kindern bedient werden mussten.

Station 4 Jugendfeuerwehr, Fabian Schüehle, Dennis Bauer und Malte Lehmann:         
- Die Jugendfeuerwehr‘ler hatten ihre Spritzwand aufgebaut. Bei dieser durften alle Kinder mit einem Strahlrohr auf die Fenster zielen, um möglichst schnell einen Wassertrichter zu füllen.

Am Ende wurde an alle Kinder eine Teilnehmerurkunde sowie ein kleines Geschenk von der Feuerwehr überreicht, bevor diese in ihre Herbstferien verabschiedet wurden.

Bernd Faiß

Zugführer Freiwillige Feuerwehr Rosenfeld Einsatzabteilung Leidringen

 

Alle KInder Urkundenübergabe

 

 
Helfertag 2015- Igersheim

Zum wiederholten Mal veranstalteten am Freitag vor den Herbstferien die Baden-Württemberger "Blaulichtorganisationen" einen Helfertag an Grundschulen. Zum dritten Mal nahm in diesem Jahr auch die Jugendfeuerwehr Igersheim in Kooperation mit der Johann-Adam-Möhler-Schule Igersheim an diesem Aktionstag teil.
Ab dem Morgen bekamen die Igersheimer Viertklässler im Unterricht von Vertretern der Igersheimer Jugendfeuerwehr, unter ihnen Marco Tatusch, Stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Freiwilligen Feuerwehr, sowie Johannes Herdtweck und Farin Mertens, unter anderem genau die Aufgaben der Feuerwehr, richtiges Verhalten im Notfall, Wichtigkeit von Rauchmeldern und Umgang damit, sowie die Entstehung von Feuer und dessen richtiges Löschen vermittelt. 
Um das richtige Absetzen eines Notrufes, sowie einen potenziellen Notfall möglichst hautnah zu simulieren, wurde von einem Schüler nach vorheriger Absprache mit der Bad Mergentheimer Einsatzleitstelle ein Notruf unter 112 abgegeben. Zudem durften die Schüler das Tragen von Brandschutzhauben zur möglichst gefahrlosen Rettung von Betroffenen hautnah ausprobieren.
Besonders spannend und spektakulär war die anschließende Praxisvorführung, bei der eine "Fettexplosion" anschaulich und beeindruckend demonstriert wurde, dass bei brennendem Fett der Einsatz von Wasser als Löschmittel gänzlich ungeeignet ist wurde aufgezeigt.
"Ziel des Aktionstages ist es, den Erfahrungshorizont der Kinder zu erweitern sowie die Schüler für Notfallsituationen zu sensibilisieren und das richtige Verhalten in entsprechenden Situationen zu trainieren", erklärte Johannes Herdtweck, Projektleiter Helfertag der Freiwilligen Feuerwehr Igersheim. Zudem solle auch erreicht werden, Kindern Angst zu mindern und Vertrauen zu vermitteln, wenn in Notfallsituationen unbekannte Helfer in Atemschutzmasken helfend zur Seite stünden. Darüber hinaus wolle man bei den Neun- bis Zehnjährigen Schülern Interesse zur Teilnahme an der Jugendwehr wecken.
Als belohnende Anerkennung für das große Interesse erhielt jeder der 40 teilnehmenden Schülern von den Jugendfeuerwehrvertretern eine Urkunde sowie eine Tasche mit kleinen Geschenken und Informationen. Zudem wurde eine Urkunde für die gesamte Schule überreicht.
"Jetzt können die Kinder gut vorbereitet in die Ferien starten", zogen zum Abschluss des Aktionstages alle Beteiligten eine rundum zufriedene Bilanz an der Igersheimer Johann-Adam-Möhler-Schule.

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Johannes Herdtweck

 
Helfertag 2015- Haigerloch

Im Rahmen des landesweiten Helfertages wurden von der Jugendfeuerwehr Haigerloch die Grundschulen im Stadtgebiet besucht. Dabei wurden die Aufgaben der Feuerwehr sowie deren Jugendarbeit auf verschiedenste Weise vorgestellt.

Der Bildungsplan der 3./4. Klassen sieht das Thema „Helfen“ im Unterricht vor. Hierzu passt bestens der landesweite Helfertag Ende Oktober, an welchem die sog. „Blaulichtorganisationen“ die Grundschulen besuchen und sich und Ihre Arbeit vorstellen. So machten sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Haigerloch wieder auf den Weg und besuchten am letzten Freitag im Oktober die Grundschulen in Gruol, Haigerloch, Owingen und Trillfingen, wobei sie teilweise von Kamerad/innen der örtlichen Feuerwehrabteilungen unterstützt wurden.
Jeweils im Klassenzimmer angekommen, gab es zunächst eine allgemeine Fragerunde zur Feuerwehr, ehe auf den Notruf, die Alarmierung und Schutzausrüstung der Feuerwehr sowie das Verhalten bei einem Brandfall in der Schule mit den entsprechenden Fluchtwegen eingegangen wurde. Dazu wurde auch auf die Jugendarbeit der Feuerwehr aufmerksam gemacht, welche in Haigerloch auf zwei Säulen ruht und somit für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters etwas zu bieten hat. Ab dem Alter von 6 Jahren besteht die Möglichkeit, in der Kindergruppe „Löschhaie“ dabei zu sein und hier spielerisch sich dem Thema „Feuerwehr“ zu nähern. Ab dem 10. Lebensjahr kann man dann in der Jugendgruppe der Jugendfeuerwehr mitmachen, wo die Feuerwehrtechnik eine größere Rolle spielt und schon selbst etwa ein Löschangriff oder eine Personensuche erlernt und geübt wird.
Nach dem Auftakt im Klassenzimmer wurde mit den Kindern ins Freie verlegt, wo zunächst der Sammelpunkt für einen Notfall angesteuert wurde. Die Kinder fanden diesen immer selbstständig und sicher. Danach ging es ans Kennenlernen des Löschfahrzeuges der jeweiligen örtlichen Einsatzabteilung. Viele Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände wurden bestaunt und auch mal in die Hand genommen und ebenso die Sitze in der Mannschaftskabine ausprobiert. Ergänzt wurde dies etwa durch Schlauchkegeln, Ball-Ziel-Spritzen oder des praktischen Ausprobierens eines C-Schlauches.
Der Besuch war wieder einmal allzu schnell vorbei und zum guten Schluss gab es für alle Kinder eine Infomappe mit einem Stundenplan, einem Feuerwehrauto zum Selberbasteln sowie Flyern zur Jugendfeuerwehr, was mit einer kleinen Süßigkeit abgerundet wurde.
Nicht nur die Schulkinder waren begeistert vom Besuch der Feuerwehr, auch die Lehrerinnen und Schulleiter freuten sich über diese etwas anderen, spannenden Schulstunden. Der Besuch beim Helfertag 2016 wurde bereits in den Blick genommen und fest eingeplant.

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 Markus Stehle

Jugendfeuerwehrwart
Jugendfeuerwehr Haigerloch

 

 
Helfertag 2015 - Unteröwisheim

Einen Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen hatten die Zweit- und Viertklässler der Eisenhutschule Unteröwisheim vor sich als sie das Feuerwehrhaus in Unteröwisheim betraten. An diesem Vormittag würde der Unterricht anders ablaufen als das was die 86 Kinder kannten. Im Rahmen des landesweiten Helfertages der Jugendverbände der Hilfsorganisationen stand nämlich an diesem Morgen das Thema Feuerwehr auf dem Stundenplan. Aufgrund der in den letzten Jahren durch die Feuerwehrangehörigen aus Unteröwisheim gewonnenen Erfahrungen im Thema Feuerwehr und Schule wurde angelehnt an die Lehrpläne der jeweiligen Altersstufe ein Konzept entwickelt, das zum einen theoretische Gesichtspunkte enthält und diese mit praktischen Beispielen untermauert. Vorrangiges Ziel war es daher, die Kinder für das Thema Verhalten in Notsituationen zu sensibilisieren sowie Ihnen das nötige Know How kindgerecht an die Hand zu geben. Themen wie Aufgaben der Feuerwehr das Element Feuer mit positiven Eigenschaften wie Wärme und Licht sowie den negativen wie zerstörerische Kraft und Hitze wurden gemeinsam erarbeitet. Da es sich um verschieden Altersstufen handelte wurden die Punkte abwechselnd erarbeitet sodass sich beim Sammeln der Punkte ein wahrer Wettkampf zwischen den zweiten und vierten Klassen entwickelte und sich jeder im Ergebnis wiederfand. Da selbstverständlich ein erarbeiteter Punkt das Brennen sowie daraus folgend das Löschen war, erarbeiteten die Gruppen begleitet durch praktische Versuche die Eigenschaften des Feuers bzw. Warum brennt es eigentlich? Brennt alles gleich?
Wo Rauch ist, ist auch Feuer und Rauch stinkt, war der allgemeine Tenor nach unserer Versuchsreihe. Und Rauch ist auch giftig und kommt nahezu überall hin. Dieses wichtige Element unseres Vormittags wurde sehr deutlich als anhand des Rauchhauses dieser Sachverhalt demonstriert wurde. Das Rauchhaus kann man sich vorstellen wie ein Puppenhaus das auch ebenso komplett mit Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum, Schlaf- und Kinderzimmern eingerichtet ist. Der Unterschied liegt allerdings darin dass dieses Haus an der Vorderseite eine Scheibe hat, so dass es geschlossen ist. Ausgestattet mit mobilen Kaltraucheinrichtungen sowie kleinen Ventilatoren sowie Rauchmeldern kann daran zum einen die Beweglichkeit des Rauches dargestellt werden sowie aber auch durch Schließen der Zimmertüren das Öffnen der Fenster und das Richtige Verhalten im Brandfall geübt und erklärt werden. Der Notruf durfte natürlich an diesem Morgen nicht fehlen und auch hier stand das praktische Erleben im Vordergrund.
Der von allen ersehnte Moment war nun da. Sehen, Fühlen, erleben. Ran an die vier vorbereiteten Stationen gerufen durch einen Alarm auf den Melder übernahmen die neun Feuerwehrleute Jens Geissler, Matthias Brecht, Rudolf Dieterle, Timo Spengel , Ulrich Brecht, Carsten Haas, Beatrice Lepp, Stephen Feil und Roland Szautner die vier Klassen und im Wechsel konnte dann jede Klasse die einzelnen Stationen besuchen. Vom gemeinsamen Aufbau einen Löschangriffes bis hin Wie fühlt man sich eigentlich in einem, in diesem Fall mit ungefährlichen Nebel, verrauchten Raum und wie sieht der Feuerwehrmann aus wenn er durch den Rauch kommt? Über das selber Anziehen einer Feuerwehruniform bis hin zum Löschfahrzeug erkunden machten den Abschluss eines wirklich spannenden Vormittags.

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Matthias Brecht

stv. Abteilungskommandant

FF Kraichtal - Abteilung Unteröwisheim

 
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